
Startseite » Produkttests & Vergleiche » Kinderausstattung Kaufen oder MIETEN? Mein ehrlicher StrollMe Test
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Mehr InformationenDieses Problem kennt wohl jeder Elternteil: Kaum hat man teures Babyzubehör gekauft, passt es nur wenige Monate, und dann stapeln sich Babyschale, Kinderwagen, Buggy, Laufrad & Co ungenutzt in der Wohnung. Sie wieder zu verkaufen ist oft mühsam: Man erhält nicht den gewünschten Preis, Interessenten sagen ab oder melden sich gar nicht mehr, und dann kommt der typische Basar-Händler mit der Nachricht: „Kollege, was letzte Preis?“. Hier setzt das Mietmodell von StrollMe an: Statt alles teuer zu kaufen und später wieder zu verkaufen, kann man benötigte Artikel einfach für die benötigte Zeit mieten. Sobald das Kind herausgewachsen ist oder man den Artikel nicht mehr braucht, schickt man ihn zurück – ohne sich um Weiterverkauf oder Lagerung kümmern zu müssen. Zusätzlich bietet Miete die Möglichkeit, immer genau das passende Produkt zur richtigen Zeit zu haben, ohne sich langfristig binden zu müssen. Gerade wer wenig Stauraum hat (z.B. in einer Stadtwohnung) oder großen Wert auf hochwertige Premium-Produkte legt, kann vom Mietmodell profitieren. Im Folgenden schauen wir uns StrollMe genauer an: Wie funktioniert es, was kostet es und wie sind unsere Erfahrungen damit?
StrollMe ist ein deutsches Startup (gegründet 2020 von zwei Vätern) und inzwischen der führende Anbieter für Kinderprodukte im Abo-Modell. Die Idee dahinter ist simpel: Eltern können hochwertige Baby- und Kinderausstattung mieten, statt sie zu kaufen, und bei Bedarf flexibel gegen andere Produkte tauschen oder das Abo beenden. Das Unternehmen möchte damit zeigen, dass Nutzen statt Besitzen im Familienalltag möglich ist – und gleichzeitig Ressourcen und Umwelt schonen, indem Produkte länger im Einsatz bleiben. Nach jeder Rücksendung werden die Artikel professionell aufbereitet (gereinigt, geprüft und ggf. repariert) und anschließend an die nächsten Familien vermietet. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf, bei dem weniger Neuware produziert und weniger gebrauchte Artikel weggeworfen werden.

Das Sortiment von StrollMe ist sehr umfangreich – praktisch alles vom Baby- bis zum Kindergartenalter kann man hier mieten. Dazu gehören unter anderem:
Kinderwagen und Buggys: Klassische Kinderwagen (auch Kombikinderwagen mit Babywanne und Sportsitz), sportliche Buggys, Geschwisterwagen für zwei Kinder, sogar Lastenfahrräder mit Kindertransport-Aufbau. Bekannte Premium-Marken wie Bugaboo, Joolz, ABC Design oder Thule sind vertreten.
Babyschalen und Autositze: Sicherheitssitze für’s Auto in verschiedenen Größen, die man jeweils für die passende Alters-/Gewichtsgruppe mieten kann.
Babytragen und Federwiegen: Tragehilfen (z.B. Ergobaby) für die erste Zeit, sowie elektrische Federwiegen oder Babywippen, die oft nur wenige Monate genutzt werden.
Fahrradanhänger, Laufräder und Kinderfahrräder: Vom ersten Rutsch-Laufrad über Roller und Dreiräder bis hin zum hochwertigen Kinderfahrrad (z.B. Woom Bikes) kann man alle Fortbewegungsmittel flexibel im Abo nehmen. Auch Fahrradanhänger (Thule, Croozer etc.) für Radtouren mit Baby/Kleinkind sind verfügbar.
Indoor-Spielgeräte und Sonstiges: StrollMe bietet auch Spiel- und Klettergeräte für drinnen an, z.B. das beliebte Kletterdreieck (Pikler-Dreieck) oder kleine Rutschen und Trampoline für Kleinkinder. Auch ausgefallene Trend-Produkte wie die Stapelsteine (bunte Stapelspiel-Steine, über die viele Eltern diskutieren) kann man für wenig Geld pro Monat ausprobieren, statt sie für hohe Summen zu kaufen.
Kurz gesagt: Die gängigsten Produkte, die junge Familien brauchen, sind im Sortiment verfügbar. Uns persönlich fiel lediglich eine Sache auf, die fehlte: ein großer Bollerwagen für Ausflüge – den sucht man im Angebot leider vergebens. Aber für nahezu jede andere Situation findet sich ein passendes Produkt zur Miete.

Der Bestell- und Mietprozess ist sehr einfach und intuitiv gehalten:
Produkt wählen: Auf der StrollMe-Website wählt man das gewünschte Produkt aus. Zu vielen Kategorien gibt es eine Auswahl an Premium-Marken und Modellen. Bei jedem Artikel kann man entscheiden, ob man ihn „neu“ oder „aufbereitet“ (gebraucht) mieten möchte. Neue Produkte kommen unbenutzt direkt aus dem Karton, während aufbereitete Produkte bereits in Umlauf waren, aber von StrollMe gereinigt und geprüft wurden. Der Vorteil bei „aufbereitet“: Die monatliche Rate ist etwas günstiger als bei einem Neugerät. (Übrigens: keine Sorge vor gebraucht – die Qualität war in unserem Test einwandfrei, dazu gleich mehr.)
Mindestmietdauer festlegen: StrollMe arbeitet mit flexiblen Mindestlaufzeiten. Man kann eine Mindestmiete von 3, 6, 12 oder 24 Monaten wählen. Je länger man sich mindestens verpflichtet, desto günstiger wird die monatliche Rate. Nach Ablauf der gewählten Mindestlaufzeit ist das Abo monatlich kündbar – man bleibt also nicht ewig gebunden, sondern kann dann jederzeit beenden oder weiterlaufen lassen, ganz flexibel.
Bestellung & Lieferung: Hat man alle gewünschten Produkte im Warenkorb und die Laufzeit gewählt, schließt man die Bestellung online ab. Man kann dabei einen Wunsch-Liefertermin angeben, was sehr praktisch ist (z.B. passend zum Geburtstermin oder zum Start in den Sommer). Die Lieferung erfolgt per Paketdienst direkt nach Hause. Innerhalb Deutschlands kostet der Versand einmalig 5,90 € pro Bestellung (egal wie viele Artikel man mietet). Für Österreich und die Niederlande liefert StrollMe ebenfalls – dort fallen etwas höhere Versandkosten an (ca. 12 € einmalig). Die Rücksendung am Mietende ist hingegen immer kostenlos. Das heißt, wenn du die Sachen zurückschickst, übernimmt StrollMe das Retourporto.
Nutzung & Abo-Verwaltung: Sobald die Produkte da sind, kannst du sie ganz normal verwenden, so als wären es deine eigenen. Während der Mietdauer zahlst du die vereinbarte monatliche Rate. Praktisch: Service und Reparaturen sind inklusive. Wenn im Alltag etwas kaputt geht oder Probleme auftreten, kümmert sich StrollMe darum (dazu später mehr beim Thema Support). Über deinen Online-Kundenbereich bei StrollMe hast du alle Abos im Blick: Du siehst die nächsten Zahlungstermine, kannst Mietartikel hinzufügen, wechseln oder kündigen, und hast Zugriff auf Support.
Rückgabe oder Wechsel: Ist die Mindestmietdauer vorbei und du brauchst das Produkt nicht länger, meldest du die Rückgabe im Kundenkonto an. Du bekommst dann ein Retourenlabel, packst das Gerät (möglichst im Originalkarton) wieder ein und schickst es kostenfrei zurück. Alternativ kannst du nach der Mindestlaufzeit auch direkt auf das nächste benötigte Produkt wechseln. Beispiel: Dein Baby passt nicht mehr in die Babyschale? Dann könntest du im Anschluss einen Folgesitz oder Buggy mieten. Ein Wechsel geht unkompliziert, indem du das alte Produkt zurückschickst und ein neues bestellst (eventuell hilft dir der Support auch beim direkten Tauschprozess). Wichtig zu wissen: Eine Mietkauf-Option gibt es bei StrollMe nicht. Du kannst gemietete Produkte also nicht übernehmen oder abkaufen. Das ist von StrollMe so gewollt, damit die Artikel möglichst lange im Mietkreislauf bleiben und mehrfach genutzt werden. Irgendwann musst du dein Lieblingsstück also zurückgeben – ein kleiner Wermutstropfen, falls man sich sehr daran gewöhnt hat.
Insgesamt ist der Ablauf bei StrollMe sehr kundenfreundlich: kein Pfand, keine Kaution nötig, bequeme Zahlung monatlich (per PayPal oder Kreditkarte), geringer Versandpreis und einfache Rückgabe ohne Zusatzkosten. Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie unsere eigenen Erfahrungen mit Lieferung, Zustand der Produkte und dem Service ausgefallen sind.
Wir haben StrollMe selbst ausprobiert und zwei Produkte für einen Testzeitraum gemietet: ein Kidwood Kletterdreieck (Indoor-Klettergerüst für Kinder) und das Jupiduu “Jumpspot” Trampolin. Als Mindestmietdauer wählten wir 3 Monate. Die monatlichen Raten lagen bei ca. 21,80 € für das Trampolin und 26,20 € für das Klettergerüst. Zusammen knapp 48 € pro Monat – auf 3 Monate also rund 144 € Gesamtkosten. Zum Vergleich: Der Neupreis der beiden Artikel hätte zusammen etwa 654 € betragen. Hier zeigt sich schon ein interessanter Punkt: Für kurze Nutzung (ein paar Monate) ist mieten deutlich günstiger als kaufen. Hätten wir die Sachen hingegen jahrelang genutzt, wäre Kaufen irgendwann ökonomischer.
Lieferung: Die Pakete kamen pünktlich zum gewünschten Termin bei uns an. StrollMe verschickt die Produkte, soweit möglich, in ihren Originalverpackungen. Man sah an den Kartons, dass sie schon mehrmals unterwegs waren (mehrere Lagen Paketband übereinander) – nachvollziehbar, schließlich gehen die Kartons nach jeder Rücksendung wieder in den Versand. Das stört aber nicht weiter. Wichtig ist, dass der Inhalt sicher verpackt und vollständig ankommt.
Zustand der gemieteten Produkte: Hier waren wir positiv überrascht. Beide Artikel hatten wir in der Option “aufbereitet” (gebraucht) gemietet, um die günstigere Rate zu testen. Beim Auspacken haben wir die Teile genau angeschaut: Kaum Gebrauchsspuren, alles tipptopp sauber und voll funktionsfähig. Weder am Holz des Kletterdreiecks noch am Stoff des Trampolins fanden sich nennenswerte Kratzer oder Beschädigungen. Man merkte ehrlich gesagt kaum, dass schon andere Kinder davor damit gespielt hatten. StrollMe hat offenbar einen hohen Aufbereitungsstandard – alle Produkte werden gründlich gereinigt und geprüft. Kleinere optische Gebrauchsspuren (z.B. mal ein Kratzer im Lack) sind natürlich möglich, aber im Alltag stört das nicht. Solltest du doch mal etwas Auffälliges entdecken, kannst du dich direkt melden und bekommst Hilfe (dazu gleich beim Support mehr).
Aufbau und Anleitung: In unserem Fall waren die gelieferten Artikel relativ simpel zusammenzubauen. Dem Kletterdreieck lagen z.B. nur vier Schrauben bei, einen Schraubenschlüssel hatten wir selbst. Eine gedruckte Anleitung war nicht im Karton, aber dank simpler Konstruktion haben wir es auch so hinbekommen. Sollte bei komplexeren Produkten (z.B. Kinderwagen mit vielen Einzelteilen) mal keine Anleitung beiliegen, lässt sich diese heutzutage problemlos online beim Hersteller herunterladen. Hier wäre vielleicht ein kleiner Hinweis im Paket hilfreich gewesen, aber es war für uns kein großes Problem. Generell empfiehlt es sich, den Originalkarton und das Verpackungsmaterial aufzubewahren, damit man das Produkt am Ende der Mietzeit sicher verpackt zurückschicken kann.
StrollMe wirbt damit, dass Service und Reparaturen im Mietpreis inklusive sind – ein echter Pluspunkt gegenüber dem Kauf, wo man sich im Schadensfall selbst kümmern und evtl. zahlen muss. Wir wollten den Support auf die Probe stellen und haben ein Szenario simuliert: Wir meldeten uns beim StrollMe-Kundenservice und gaben vor, dass beim gelieferten Klettergerüst eine Schraube fehlte. Per E-Mail an den Support beschrieben wir das Problem (fehlendes Teil).
Die Reaktion? Zwei Tage später erhielten wir per Post die passende Schraube zugeschickt – kostenlos und ohne lästige Rückfragen. Der Kontakt mit dem Support war freundlich und unkompliziert. Dieses Erlebnis bestätigt den Eindruck, dass StrollMe wirklich darauf bedacht ist, seinen Kunden schnell zu helfen, damit das gemietete Produkt einwandfrei nutzbar ist. Laut StrollMe lautet das Versprechen: “Bei kleineren Problemen schicken wir dir ein Ersatzteil, bei größeren Schäden bekommst du ein Austauschprodukt. Wichtig ist: Du sollst immer ein funktionierendes Produkt haben, ohne dass zusätzliche Kosten auf dich zukommen.” Genau das können wir bestätigen.
Natürlich könnte man argumentieren, dass StrollMe bei uns besonders aufmerksam war, weil sie eventuell wussten, dass wir einen öffentlichen Test machen (z.B. über unser Nutzerkonto). Doch auch ein Blick auf externe Bewertungen beruhigt: StrollMe bekommt von seinen Kunden sehr gute Noten. Über 3.000 Bewertungen mit durchschnittlich 4,8 von 5 Sternen sprechen eine deutliche Sprache – der Service scheint allgemein verlässlich und kundenorientiert zu sein. In Rezensionen loben viele Eltern die schnelle Hilfe bei Problemen und die einfache Kommunikation per E-Mail, Chat oder Telefon.
Versicherung und Schäden: Was passiert, wenn etwas Größeres kaputtgeht oder sogar verlorengeht? Hier hat StrollMe vorgesorgt. Normale Gebrauchsspuren (Kratzer, Abnutzung, kleinere Flecken) sind bereits in der Mietrate eingepreist – dafür wird nichts extra berechnet, solche Abnutzung ist ja normal wenn Kinder etwas benutzen. Wenn allerdings echte Beschädigungen auftreten, die die Funktion beeinträchtigen (z.B. ein kaputtes Teil), dann stellt StrollMe entweder ein Ersatzteil oder tauscht das Produkt aus – ebenfalls ohne zusätzliche Kosten, solange es sich um einen Schadensfall im normalen Gebrauch handelt. Man sollte aber natürlich pfleglich mit den Sachen umgehen. Sollten Teile fehlen bei Rücksendung (etwa ein Zubehörteil geht verloren) oder mutwillig große Schäden entstanden sein, kann StrollMe diese Kosten dem Kunden in Rechnung stellen. Das ist aber der Ausnahmefall.
Für den Fall, dass ein gemieteter Artikel gestohlen wird (z.B. ein Kinderwagen oder Fahrradanhänger, was ja leider passieren kann), bietet StrollMe einen Diebstahlschutz an. Gegen einen kleinen monatlichen Aufpreis (ca. 4 €) kann man eine Versicherung abschließen, die im Diebstahlfall greift. Dann muss man lediglich eine polizeiliche Anzeige vorlegen und bekommt sofort kostenfrei Ersatz geschickt. Hat man den Diebstahlschutz nicht, würde man bei Diebstahl für den Zeitwert des Produktes haften – was teuer werden kann. Daher ist es gut, dass es diese Option gibt. Bei uns im Test war das allerdings nicht relevant, da wir Indoor-Spielgeräte hatten.
Unterm Strich sind wir mit dem Kundenservice von StrollMe sehr zufrieden. Es gibt ein Rundum-sorglos-Gefühl: Sollte etwas sein, wird einem schnell geholfen, ohne dass man extra zahlen muss oder lange diskutieren muss. Das nimmt einem als Eltern viel Druck, denn gerade teure Produkte (z.B. Premium-Kinderwagen) möchte man sorgsam behandeln – StrollMe gibt einem hier die Sicherheit, dass auch im Schadensfall alles geregelt wird.
Noch ein paar Worte zu den beiden gemieteten Produkten selbst und warum hier Miete hilfreich war:
Kidwood Kletterdreieck (Pikler-Dreieck): Unsere Kinder (2 und 4 Jahre) hatten großen Spaß mit dem Indoor-Klettergerüst. Man kann verschiedene Spielmöglichkeiten damit schaffen (zum Beispiel Decken drüber legen als Höhle etc.). Das Dreieck ist gut verarbeitet, aber wir fanden es beim Klettern etwas wackelig – vermutlich konstruktionsbedingt, es ist schließlich klappbar. Insgesamt ein tolles Motorik-Spielzeug für Schlechtwettertage. Kaufen würden wir es aber eher nicht, denn der Neupreis ist ziemlich hoch und nach einigen Monaten Interesse wandert es in die Ecke. Für die Wintermonate so ein Teil zu mieten, fanden wir dagegen perfekt: Es kostet nicht die Welt und man kann es wieder zurückschicken, wenn das Wetter draußen besser wird.
Jupiduu “Jumpspot” Trampolin: Dieses stylische Design-Trampolin fürs Kinderzimmer hat uns neugierig gemacht – es sieht chic aus, kostet aber rund 250 € in der Anschaffung, was für ein kleines Trampolin happig ist. Umso besser, dass wir es erst mieten konnten, denn ehrlich gesagt hat uns das Produkt nicht überzeugt. Beim Hüpfen machte es ein nerviges Quietsch-Geräusch, und einen echten Mehrwert gegenüber günstigeren Trampolinen konnten wir (bis auf die Optik) nicht feststellen. Es ist außerdem recht sperrig für drinnen und hat eine geringe Gewichtsgrenze (für mich ungeeignet). Hier waren wir richtig froh, kein Geld fürs Kaufen verschwendet zu haben. Dank StrollMe konnten wir es einfach mal testen – unsere Kinder fanden es okay, aber wären genauso mit einem normalen Trampolin glücklich gewesen. Dieses Beispiel zeigt: Mieten kann davor bewahren, teure Fehlkäufe zu machen. Wenn einem etwas doch nicht gefällt, gibt man es nach kurzer Zeit zurück und hat viel weniger Geld ausgegeben, als wenn man es gekauft hätte.
Natürlich ist die Bewertung einzelner Produkte subjektiv. Der große Vorteil bei StrollMe ist aber genau das: Man kann verschiedenste Produkte ausprobieren, ohne sich gleich festlegen zu müssen. Gerade Premium-Marken, die man sonst vielleicht aufgrund des Preises meiden würde, kann man so in den Alltag integrieren und schauen, ob sie ihren Ruf wert sind. Gefällt es nicht, schickt man es zurück – gefällt es sehr, behält man es eben für die vereinbarte Zeit und genießt es, ohne den vollen Kaufpreis investiert zu haben.
Ein wichtiger Aspekt bei Konzepten wie StrollMe ist die Nachhaltigkeit. Indem Produkte geteilt und mehrfach genutzt werden, müssen weniger neue Artikel produziert werden. Das schont Ressourcen und reduziert Müll. StrollMe betont, dass jedes Produkt, das neu in Umlauf kommt, Teil dieser Kreislaufwirtschaft wird: Ein neu angeschaffter Kinderwagen wird an viele Familien nacheinander vermietet, statt dass jede Familie einen neuen kauft und nach kurzer Nutzung wieder entsorgt.
Nach unserem Test können wir bestätigen, dass die Idee in der Praxis aufgeht: Die von uns gemieteten Produkte zeigten kaum Abnutzung trotz Weitervermietung. StrollMe bereitet die zurückgeschickten Artikel so auf, dass sie möglichst lange im Umlauf bleiben. Irgendwann, wenn etwas wirklich nicht mehr sicher oder funktionsfähig ist, wird es ersetzt und (laut Unternehmen) defekte Produkte fachgerecht recycelt. Dieses System der verlängerten Nutzungsdauer ist deutlich umweltfreundlicher, als wenn alle paar Monate Neuware gekauft würde, die dann im Keller oder Müll landet.
Für viele Eltern spielt Nachhaltigkeit eine Rolle – schließlich wollen wir, dass unsere Kinder in einer lebenswerten Umwelt aufwachsen. Mit einem Miet-Abo tut man zumindest einen kleinen Beitrag dafür, indem man Konsumgüter effizienter nutzt. Natürlich hängt die Ökobilanz auch von anderen Faktoren ab (Transportwege der Pakete, etc.), aber insgesamt erscheint das Modell sinnvoll: Nutzen statt Besitzen kann Geldbeutel und Umwelt schonen.
Im Alltag erwies sich das StrollMe-Abo als angenehm unaufdringlich. Man erhält monatlich eine Rechnung per E-Mail, auf der die Mietrate und der Abbuchungszeitpunkt stehen. Die Zahlung lief bei uns via Lastschrift (über PayPal) automatisiert ab – man muss sich da um nichts kümmern, solange Deckung da ist. Es gab keine versteckten Kosten; nur die Versandgebühr am Anfang wurde einmalig berechnet.
Im Online-Kundenkonto (Login über die StrollMe-Website) hat man jederzeit den Überblick über aktive Mieten und die verbleibende Mindestlaufzeit. Besonders praktisch fanden wir, dass man dort selbständig einiges regeln kann: Man kann das aktuelle Abo beenden (Kündigung vormerken) und bekommt dann die Retour-Infos, oder auch Produkte tauschen/hinzufügen, sofern die Mindestlaufzeiten erfüllt sind. Beispielsweise lässt sich nach ein paar Monaten ein größeres Modell auswählen, falls das Kind dem aktuellen entwachsen ist. Alles funktioniert mit ein paar Klicks, ohne lange Telefonate.

Eine nette Dreingabe ist das Freunde-werben-Programm: Im Kundenbereich findet man einen individuellen Code, mit dem man Freunde einladen kann. Registriert sich jemand mit deinem Code und mietet etwas, erhält der Neukunde einen Gutschein (bei unserem Code waren es 20 € Rabatt auf die erste Miete) und man selbst bekommt auch eine Gutschrift für die nächste Rechnung. Solche Referral-Programme kennt man von vielen Startups – es lohnt sich also, im Freundeskreis davon zu erzählen, wenn man selbst zufrieden ist.
Einen Punkt sollte man beachten: StrollMe bietet keine Kaufoption am Ende der Miete, wie schon erwähnt. Das heißt, wenn du ein Produkt lieb gewonnen hast, kannst du es nicht behalten, sondern musst es zurückgeben. Für uns persönlich war das okay, da wir die gemieteten Artikel nicht auf Dauer behalten wollten. Aber man stelle sich vor, man hat einen Kinderwagen, der perfekt ist – irgendwann muss er zurück. Hierin liegt der Unterschied zum klassischen Leasen oder Mietkauf: Bei StrollMe bleibt alles Eigentum der Firma. Wer gerne Dinge langfristig besitzen möchte, wird mit dem reinen Mietmodell vielleicht nicht in jeder Situation glücklich.
Allerdings: Die Philosophie von StrollMe ist ja gerade, flexibel zu bleiben. Und die Realität mit Kindern ist oft, dass nach einigen Monaten sowieso ein neues Kapitel anfängt (vom Kinderwagen zum Buggy, vom Babybett zum Kinderbett etc.). Insofern passt es meist, dass man Dinge nach einer Weile austauscht. Nur sollte man sich von vornherein bewusst sein: Ein Abo ist eher auf Zeit ausgelegt, nicht auf Dauerbesitz.
Kommen wir zur entscheidenden Frage: Lohnt sich das Ganze überhaupt finanziell und praktisch? Die Antwort lautet – wie so oft – es kommt darauf an. Es gibt Szenarien, in denen sich das Mieten richtig bezahlt macht, und andere, in denen Kaufen (oder Gebrauchtkauf) sinnvoller ist. Schauen wir uns zwei typische Situationen an:
Szenario 1: Die flexible Erstausstattung für ein Kind
Stell dir vor, du lebst in einer kleinen Stadtwohnung, hast wenig Stauraum und planst vorerst nur ein Kind. Du möchtest aber trotzdem hochwertige Premium-Produkte für dein Baby, die sicher und komfortabel sind. In so einem Fall kann StrollMe ideal sein: Du mietest zum Start z.B. eine Babytrage für die ersten Monate. Dazu vielleicht einen Kombikinderwagen (mit Babywanne) im Abo. Nach einem halben Jahr, wenn das Baby stabiler sitzt und ihr vielleicht in den Urlaub fliegt, gibst du den großen Kinderwagen zurück und holst dir stattdessen einen kompakten Reisebuggy für 3 Monate. Wenn das Kind laufen lernt, brauchst du die Trage nicht mehr – also zurück damit, und dafür ein Laufrad gemietet, damit der Nachwuchs mobil wird. Ein Jahr später kommt eventuell ein Geschwisterchen: Kein Problem, tausche das Laufrad gegen einen Geschwisterwagen für die ersten gemeinsamen Ausflüge. Und so weiter… Du merkst das Prinzip: Du hast immer genau das, was dein Kind gerade benötigt, und nichts Überflüssiges fliegt rum. Diese maximale Flexibilität hat natürlich ihren Preis – auf Dauer zahlst du durchgehend Miete und kommst insgesamt teurer weg, als wenn du alle Sachen gekauft und am Ende gebraucht verkauft hättest. Aber: Du sparst dir den gesamten Aufwand des Kaufens, Verkaufens und Lagerns. Außerdem musst du nie Abstriche bei der Qualität machen, nur weil du meinst, es lohnt nicht für kurze Zeit so viel Geld auszugeben. Für Eltern, die Wert auf Komfort und Stressfreiheit legen (und es sich leisten können), ist dieses Modell goldwert. Man kann die Vorteile schwer in Euro beziffern, aber sie sind real.
Szenario 2: Mehrere Kinder und genug Platz – klassisch kaufen
Eine andere Situation: Ihr wisst schon, dass innerhalb weniger Jahre 2 oder 3 Kinder kommen sollen. Ihr wohnt vielleicht im eigenen Haus oder habt genügend Stauraum, um einmal gekaufte Dinge auch zu lagern. In diesem Fall lohnt sich Miete nicht. Hier könntet ihr für das erste Kind hochwertiges Equipment kaufen – etwa einen Kinderwagen und Autositz kaufen – ihn nutzen, pflegen und für das zweite Kind wiederverwenden. Über die Jahre verteilt amortisieren sich die Anschaffungskosten. Und wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, verkauft ihr die Sachen weiter (an „Ali“ auf Kleinanzeigen oder im Freundeskreis) und bekommt noch einen Teil des Geldes zurück. Finanziell gesehen ist das in diesem Szenario meist günstiger als über Jahre Miete zu zahlen. Denn gerade Premium-Kinderwagen oder -Fahrräder haben einen relativ stabilen Gebrauchtmarkt; man verliert beim Wiederverkauf oft weniger Geld, als man für Miete ausgegeben hätte. Kurz gesagt: Wer mehrere Kinder mit derselben Ausstattung versorgen kann und möchte, fährt mit Kauf plus Weiterverkauf vermutlich günstiger.
Nun bewegen sich viele Familien irgendwo zwischen diesen Extremen. Es gibt aber noch besondere Fälle, wo Miete sinnvoll sein kann:
Saisonale Produkte: Einige Dinge braucht man nur ein paar Monate im Jahr. Beispiel: Fahrradanhänger, Kinderfahrrad oder Laufrad – meist vorwiegend im Sommerhalbjahr in Gebrauch. Oder ein Schlitten/Bob eher im Winter. Statt solche Gegenstände das restliche Jahr über einzulagern, könnte man sie genau für die Saison mieten. So hat man immer ein aktuelles Modell in gutem Zustand, zahlt nur für die Nutzungsmonate und schickt es dann zurück.
Kurzzeitbedarf: Babyschale fürs Auto benötigt man oft nur 6-9 Monate, bis das Baby rausgewachsen ist. Wippe oder Federwiege vielleicht ebenso. Wenn man solche Kurzzeit-Artikel nicht von Freunden leihen kann, ist Miete eine gute Alternative zum Kauf.
Testen vor Kaufentscheidung: Manche Eltern überlegen, sich ein bestimmtes teures Produkt anzuschaffen, sind aber unsicher, ob es den Erwartungen gerecht wird. Mit StrollMe kann man z.B. einen hochpreisigen Kinderwagen oder eben die angesprochenen Stapelsteine erstmal einen Monat probieren, bevor man entscheidet, ob man langfristig investieren will. Gefällt es nicht, gibt man es zurück – gefällt es sehr, könnte man es immer noch kaufen (auch wenn Mietkauf direkt nicht angeboten wird, kann man ja nach dem Test ggf. ein neues Exemplar kaufen und das Mietgerät zurückgeben).
In unserem Fazit würden wir sagen: StrollMe lohnt sich vor allem für Eltern, die Flexibilität und Premium-Qualität schätzen und kein Problem damit haben, für den Komfort etwas mehr auszugeben. Es ist kein klassisches Sparmodell – wer jeden Euro umdrehen muss, fährt mit dem Gebrauchtkauf/Verkauf vermutlich günstiger. Aber StrollMe spart Zeit und Nerven, und bietet dafür ein Rundum-sorglos-Paket. Gerade Erstlingseltern, die noch nicht genau wissen, welche Anschaffungen wirklich sinnvoll sind, können mit einem Miet-Abo teure Fehlkäufe vermeiden und immer dem aktuellen Bedarf anpassen.
Die Idee, Kinder-Equipment zu mieten statt zu kaufen, hat uns nach unserem Test überzeugt. StrollMe zeigt, dass dieses Konzept in der Praxis sehr gut funktionieren kann. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man hat jederzeit genau das richtige Produkt, keine hohen Einmal-Ausgaben, muss sich um Wartung oder Wiederverkauf keine Gedanken machen, und genießt im Problemfall schnellen Service. Dazu kommt der Nachhaltigkeitsaspekt, der in der heutigen Zeit ein schönes Plus ist.
Natürlich gibt es auch Nachteile/Bedenken: Über längere Zeiträume kann Miete kostspielig werden, insbesondere wenn man die Sachen auch gut hätte gebraucht verkaufen können. Emotional muss man bereit sein, lieb gewonnene Dinge wieder herzugeben. Und man muss sich etwas an das Abo-Modell gewöhnen, da es bei Kinderartikeln noch ungewohnt ist, z.B. einen Kinderwagen nur „auf Zeit“ zu haben.
Insgesamt füllt StrollMe aber eine echte Marktlücke für moderne Eltern, die flexibel bleiben wollen. Gerade für städtische Familien mit wenig Lagerplatz, für Technikaffine (die immer das neueste Modell wollen) und für umweltbewusste Eltern ist das Abo-Modell sehr attraktiv. Unserer Erfahrung nach hält StrollMe, was es verspricht: Die Produkte kamen in Top-Zustand, der Support war zuverlässig, und die Handhabung des Abos war kinderleicht.
Ob es sich für dich lohnt, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Mit den Überlegungen oben kannst du abschätzen, ob du eher der Miet-Typ oder Kauf-Typ bist. Vielleicht ist es ja auch ein Mix: Manche Sachen mieten, anderes kaufen. Dank Angeboten wie StrollMe haben Eltern heute zum Glück mehr Möglichkeiten als früher.
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